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"Ched Khaled: Der Roi du Raï (König des Raï) machte seine ersten Aufnahmen im Alter von 14 Jahren („Trigh Lycee“) und hatte als 28-Jähriger bereits über 100 Kassetten veröffentlicht. Khaled wurde Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre bekannt als Teil der „Pop-Raï-Bewegung“, mit welcher der Raï Anschluss an die internationale Pop- und Rockmusikwelt fand und deren herausragendster Exponent er neben Cheb Mami und Chaba Fadela war. Das 1983 als erstes Rai-Stück im algerischen Radio gespielte El Mersem (Die Erinnerung) war ein Khaled-Stück.

Aufgrund seiner exponierten Position und dem Erstarken islamistischer Kräfte im Land musste Khaled 1986 Algerien verlassen und ging nach Frankreich, wo er 1992 sein erstes vollständig nach westlichen Standards produziertes, in Los Angeles und Brüssel aufgenommenes Album Khaled veröffentlichte und zugleich das Cheb in seinem Namen fallen ließ. Der auf dieser Platte enthaltene Titel Didi ist bis heute seine meistverkaufte Single, die es selbst in Israel auf einen Spitzenplatz in den Charts brachte. 2007 wurde Didi vom deutschen Popduo Milk & Honey gecovert.

Im Maghreb und in Frankreich ein Superstar, ist Khaled auch in der restlichen frankophonen und der arabischen Welt seit Jahren regelmäßig in den Hitparaden, jedoch ist er auch in der anglophonen Musikwelt bekannt und erfolgreich. Auch in Deutschland hat er eine Fangemeinde, wie beispielsweise seine ausverkauften Konzerte in der Altonaer Fabrik in den Jahren 2000 und 2004 beweisen.

2001 musste Khaled sich gegen Vorwürfe der Kollaboration und einen Boykottaufruf von konservativen Stimmen erwehren, nachdem er gemeinsam mit der israelischen Sängerin Noa in Rom gastierte und auf dem Konzert auch Vertreter der israelischen Regierung anwesend waren. Im September desselben Jahres wurde seine USA-Tour, die unter anderem gemeinsam mit Hakim geplant war, aufgrund der Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA abgesagt.
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Zu Beginn des Jahres 2001 gründete sich das Duo
Frank Lunte und Tatjana Blome mit dem Vorhaben, Original-Kompositionen für Saxophon und Klavier aus Berlin einzuspielen und aufzuführen.

Zum einen ist die Arbeit durch Repression und Krieg in Vergessenheit geratenen Werken aus den 1930er Jahren gewidmet. Im Fokus stehen Stücke von Erwin Schulhoff, Wolfgang Jacobi, Ernst-Lothar von Knorr, Edmund von Borck, Paul Dessau, Bernhard Heiden, Erwin Dressel und Gustav Bumcke. Das musikalische Œuvre dieser Komponisten aus der Zeit von 1930 bis 1938 ist in den ersten zwei CDs der Reihe „Musik für Saxophon aus Berlin“ (EDA Records, Kassel) dokumentiert. Das Projekt wurde von der Gema-Stiftung gefördert. Solokonzerte aus den 1930er Jahren haben Tatjana Blome und Frank Lunte jüngst für die Deutsche Grammophon eingespielt (siehe unten).

Zum anderen steht Neue Musik aus der deutschen Metropole im Mittelpunkt. Eine weitere CD mit zeitgenössischen Kompositionen aus Berlin, darunter zwei dem Duo gewidmete Werke, erschien im Herbst 2005 in der genannten Reihe. Die Presse rezensierte die Publikationen durchweg positiv.

Musik für Saxophon aus Berlin Vol. 1 - 3

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digiindie am 25.11.2008 um 11:36:25 Uhr

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Karl Berger is a six time winner of the Downbeat Critics Poll as a jazz soloist, recipient of numerous Composition Awards ( commissions by the National Endowment for the Arts, the New York State Council on the Arts, the Rockefeller Foundation, European Radio and Television: WDR, NDR, SWF, Radio France, Rai Italy. SWF-Prize 1994 ). Professor of Composition, Artist-in-Residence at universities, schools and festivals worldwide ; PhD in Music Esthetics.
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digiindie am 25.11.2008 um 11:12:28 Uhr

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Bergen Philharmonic Orchestra: The orchestra has had a long tradition of playing contemporary music. Ludwig Van Beethoven's second symphony was performed in Bergen in the year it was published, 1804 - even before it was performed in Berlin. Bergen-born composer Edvard Grieg had close ties with the orchestra, and was artistic director from 1880 to 1882. He also bequeathed a portion of his estate to a fund which continues to provide financial support for the orchestra. Other composers have served as principal conductor of the orchestra, including Arvid Fladmoe, Johan Halvorsen, Iver Holter, Richard Henneberg, Olav Kielland and Per Winge. Composer Harald Sæverud was frequently invited to conduct his own works, and the orchestra continues to commission and perform new compositions on a regular basis. Other composers who have conducted their own works with the orchestra include Aaron Copland, Karl Nielsen, Jean Sibelius, Witold Lutosławski, Lukas Foss, and Krzysztof Penderecki. In 1953 the Festspillene i Bergen was started and Leopold Stokowski was contracted to conduct the orchestra. Other conductors at the Bergen Festival have included Eugene Ormandy and Sir Thomas Beecham.

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digiindie am 20.11.2008 um 11:36:50 Uhr

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Ariosti erhielt Violin-, Orgel- und Kompositionsunterricht. Er trat 1689 in den Minoritenorden ein, wurde 1692 Diakon und erhielt im gleichen Jahr die Organistenstelle an der Kirche S. Maria dei Servi in Bologna. Durch die Komposition von Oratorien hatte er erste Kontakte zur Welt des Theaters.

Seine erste Opern wurde 1697 in Venedig aufgeführt. Von 1697 bis 1703 war er Hofkomponist in Berlin, wo mehrere seiner zahlreichen Opern uraufgeführt wurden, danach kurzzeitig am Hof von Anjou. Zwischen 1703 und 1709 war er in den Diensten Kaiser Josephs I. der österreichische Generalagent für Italien.

Nach 1715 feierte große Erfolge in Paris und London, die erst von Georg Friedrich Händel übertrumpft wurden. 1719 arbeitete er mit Händel an neuen Kantaten für die Royal Academy of Music in London. Die Bedeutung Ariostis wird herausgestellt durch die 1737 von Jean-Philippe Rameau gemachte Äußerung, bezüglich einer Passage der Oper Coriolano, die er als ein herausragendes Beispiel für enharmonisches Komponieren sah. Die Viola d'amore wurde sein bevorzugtes Instrument, diese spielte er auch anlässlich seines ersten bekannt gewordenen Auftritts 1716 in London.

Seine letzten Jahre verbrachte er wieder in Bologna.

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digiindie am 20.11.2008 um 11:16:35 Uhr

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Im Jahr 1948 war das Amadeus-Quartett erstmals unter diesem Namen bei einem Konzert in der Londoner Wigmore Hall öffentlich aufgetreten. Die Anfänge des Quartetts reichen aber weiter zurück. Schon am 13. Juli 1947 gaben die Musiker - damals noch als Brainin-Quartett - ein viel beachtetes Konzert im großen Saal der Darlington Hall mit Werken von Mozart, Schubert und Beethoven.

Als Quartett hatten sich die vier Musiker in London gefunden, wohin die drei jungen österreichischen Geiger Brainin, Nissel und Schidlof geflohen waren, weil sie Juden waren. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden sie als "feindliche Ausländer" interniert. In einem Internierungslager lernten sie sich kennen und spielten erstmals gemeinsam vor Mit-Gefangenen. Sie wurden alle Schüler von Max Rostal. Nachdem die Idee einer Quartettgründung geboren war und die Frage geklärt war, ob Schidlof bereit wäre, dafür die Geige gegen eine Bratsche zu tauschen, baten die drei den etwas jüngeren Engländer Martin Lovett, als Cellist dazuzustoßen. Im Morley College trafen sie schließlich die Tochter des Komponisten Gustav Holst, Imogen Holst, die als Musikdirektorin der Darlington Hall die jungen Musiker unterstützte und das Geld für ihr erstes Konzert zur Verfügung stellte.

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digiindie am 11.11.2008 um 11:17:49 Uhr

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