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digitalINDIE - „Das Portal für unabhängige Musik und mehr“


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Viotti war der Sohn des Schmiedes Valentin Viotti. Er studierte am Konservatorium in Lausanne Gesang, Klavier und nebenher Cello und gründete ein Bläserensemble in Genf, das er bereits selbst dirigierte. Er wurde am Beginn seiner Karriere von Wolfgang Sawallisch beeinflusst, den er als Chorsänger bei Dirigaten beobachten konnte.
Marcello Viotti war ab 1985 mehrere Jahre als Kapellmeister an der Turiner Oper Teatro Regio tätig; danach war er künstlerischer Direktor des Stadttheaters Luzern, Generalmusikdirektor in Bremen und von 1991 bis 1995 Chefdirigent beim Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken. 1996 bis 1999 wurde er als einer der drei Hauptdirigenten des MDR Sinfonieorchesters in Leipzig engagiert.

Mit dem Münchner Rundfunkorchester feierte ab der Saison 1999/2000 große Erfolge mit der Konzertreihe Paradisi Gloria, mit der er in Zusammenarbeit mit Kardinal Friedrich Wetter dem Publikum geistliche Musik des 20. Jahrhunderts nahebrachte. Mit dieser Reihe, die ihre Ursache in der Gläubigkeit Viottis hatte, erregte er internationale Aufmerksamkeit. Er führte den bislang als "Salonorchester" belächelten Klangkörper zu hohem Rang. Als 2004 der Intendant des Bayerischen Rundfunks Thomas Gruber die Schließung des Rundfunkorchesters für 2006 verkündete, trat Viotti unter Protest von der Leitung zurück. 1999 und 2000 leitete er den Maskenball von Giuseppe Verdi auf der Seebühne Bregenz.
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Er gastierte regelmäßig an der Wiener Staatsoper, wo er insgesamt 15 verschiedene Opern dirigierte, aber auch an vielen anderen Opernhäusern wie etwa in München, Hamburg, Berlin, Zürich, Brüssel, Paris oder Mailand sowie in San Francisco und New York, weiter bei den Salzburger Festspielen und in der Arena di Verona (Rigoletto).
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digiindie am 07.10.2008 um 09:08:46 Uhr

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Susanne von Laun: Seit 2002 präsentiert sie regelmäßig die Instrumente der Sammlung Beurmann im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. seit 2007 spielt sie in Finchcocks Living Museum of Music / Kent.
Sie spielt solistisch in weiteren bedeutenden Sammlungen: im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, im Händel Haus in Halle, in Kloster Michaelstein, in Berlin im Rahmen der Friedenauer Kammerkonzerte, Fenton House in London und in Finchcocks. Ihre Konzertreisen führten sie u.a. nach Österreich (Wien), Spanien, in die Tschechische Republik (Prag) und nach Japan (Tokyo).
Susanne von Laun lebt in Hamburg. 2005 wurde sie als erste deutsche Pianistin mit dem Muzio Clementi Award ausgezeichnet. Ihre erste CD ist im Juni dieses Jahres bei Cantate Musicaphon erschienen.Sie wurde von hr2, mdr Figaro, NDR Kultur und Bayern4 Klassik als Kulturtipp empfohlen.

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digiindie am 07.10.2008 um 08:55:34 Uhr

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Erik Westberg won a scholarship from Swedish-American Foundation in 1988. He was the first choir conductor to receive the Royal Swedish Academy of Music conductor’s award in 1992. He received the Norrby medal in 1993 and in 1999 was voted Choir Leader of the Year by KÖRSAM, the Swedish choir movement’s co-ordinating body. In 2005 he received the Norrbotten Academy’s artistic award as well as the Rosenborg-Gehrmans award for choral conductors. He was presented with the King´s medal in Serafimorder in 2006. In 2008 Erik Westberg became a member of the Royal Swedish Academy of Music.
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digiindie am 30.09.2008 um 11:52:25 Uhr

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Nancy Argenta wurde in Kanada geboren und wuchs in dem Städtchen Argenta auf, dessen Namen sie später als Künstlernamen annahm. Sie studierte bei Jacob Hann in Vancouver und bei Martin Chambers an der University of Western Ontario und graduierte 1980. Im gleichen Jahr gewann sie den ersten Preis bei der S.C. Eckhardt-Gramastté Competition. Nach einem weiteren Training bei Jacqueline Richard in Düsseldorf von 1980 bis 1981 zog sie um nach London, wo sie weiteren täglichen Unterricht bei Peter Pears, Gérard Souzay und Vera Rosza nahm.

1983 debütierte sie als La Chasseuresse in Rameau's Oper Hyppolyte at Aricie beim Festival in Aix-en-Provence. Seither ist sie eine vielbeschäftigte Sopranistin mit Engagements u.a. in Berlin, Göttingen, New York, Wien und London, sowie den größten Opernhäuser in den USA und Kanada. Ihr Repertoire umfasst die Werke von Bach, Händel, Mozart, Schubert, Schönberg und Purcell und reicht von Werken aus dem 17. Jahrhundert bis zur Neuzeit.
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digiindie am 23.09.2008 um 09:44:33 Uhr

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Die Begegnungen mit Nikolaus Harnoncourt und Sigiswald Kuijken entfachten ihre Leidenschaft für die Barockmusik und die Historische Aufführungspraxis. Sie studierte ab 1975 am Koninklijk Conservatorium Den Haag bei Sigiswald Kuijken Barockvioline, hier konnte sie die Anfänge von Kuijken's Ensemble "La Petite Bande" miterleben. Musikhistorische Forschungen liessen sie ihr Repertoire vollständig umgestalten und ihren persönlichen Stil finden.

Nach ihrer Ausbildung unterrichtete sie Barockvioline an der "Scuola Civica de Milan" in Mailand am "Zentrum für Alte Musik" in Genf, bevor sie an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel einen Lehrstuhl erhielt. 1981 gründete sie ihr "Ensemble 415". Neben der Ensembletätigkeit ist sie eine gefragte Solistin und erhält weltweit Einladungen zu Meisterkursen. Zahlreich sind ihre ehemaligen Schüler, welche inzwischen ebenfalls zu den Hauptakteuren der Barockszene zu zählen sind.

Ihr Spiel zeichnet sich durch Virtuosität und feurige Lebhaftigkeit aus. Viele ihrer Einspielungen wurden von der einschlägigen Presse enthusiastisch aufgenommen und mit zahlreichen internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet, darunter mehrmals dem Preis des Deutschen Schallplattenkritik, dem französischen "Diapason d’or" und dem Prix international du disque.

Chiara Banchini spielt auf einer Violine von Nicola Amati aus dem Jahr 1674.
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digiindie am 18.09.2008 um 11:31:56 Uhr

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